Man hört seltsame Geräusche auf diesem Album. Mastermind und Sänger Jonathan Meiburg hat sich mit dem Instrumentalmagier Shahzad Ismaily, dem Saxophonist und Klarinettist Doug Wieselman, dem Qanun‑Spieler Farouz Zriek, dem Gitarrist Leo Abrahams, dem Ngoni‑Spieler Mamadou Kouyate, den Perkussionisten Mahamadou Tounkara und Moctar Kouyate (NGONI BA) sowie dem Schlagzeuger Thor Harris aber auch eine bunt gemischte Truppe zur Seite gestellt, Emily Lee und Dan Duszynski sind aber natürlich auch noch mit dabei. Jonathan Meiburg klingt mit seinem pathetischer Bariton immer noch wie ein Prediger des Weltuntergangs. Die Songs schleppen sich dabei aber nicht depressiv dahin – sie lodern und knistern unterschwellig, als würden sie jederzeit explodieren können. Klavierbetonte Stücke wie „Daydream Unbeliever“ wecken gar Erinnerungen an Nick Cave. Analoge Synthesizer flackern wie Warnsignale durch diese hymnischen Weiten, Gitarren ziehen lange Schatten durch die Arrangements, die neue Welt klingt deutlich rockiger und kompakter als alle bisherigen Alben der Kapelle. (Cargo) HuSch
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https://youtu.be/iqfqt1XYuds?si=54mjMMiCJEV4LYwv


