Der Schweizer Songwriter René Grünenfelder, der unter dem Künstlernamen Mo Klé auftritt, präsentiert sein neues Album“ Three Chords and a Shaking Hand“. Grünenfelder wuchs mit der Liebe seiner Eltern für die Folk- und Popmusik der 60er und 70er Jahre auf. Dennoch zog es ihn als Jugendlichen zum Punk. Er verdiente sich dort in einer Band während zehn Jahren seine Sporen ab und sammelte Bühnenerfahrung. Heute schlägt er bedeutend ruhigere Töne an, die sich an den alten Folksängern orientieren. Das Werk verbindet Elemente aus Indie, Singer-Songwriter, Folk und Americana. Die Songs überzeugen mit durchdachten Texten und einem feinem Gespür für Atmosphäre. Produziert vom Winterthurer Musiker Giuliano Sulzberger, entfaltet das Album eine warme, organische Klangwelt: Treibende Gitarren, Bass und Drums bilden das Fundament, während Lap-Steel-Gitarre, Piano, Orgel, Synthesizer und Backing Vocals den Songs zusätzliche Tiefe und Farbe verleihen. „Three Chords and a Shaking Hand“ ist musikalisch wie textlich ein vielschichtiges Album mit den neun Tracks. „King of Mediocrity“ beschreibt den Wunsch, trotz aller Schwächen geliebt zu werden. „Expert“ ist als ein Kommentar zu verstehen. Dazu der Musiker selbst: „Der Song ‚Expert‘ ist ein Kommentar auf die aktuelle Debatten-, Medienkultur und auch auf die postfaktische Zeit, in der wir leben. Den meisten ist wohl nicht entgangen, wie inflationär der Begriff ‚Experte‘ heutzutage verwendet wird. Schnell wird jemand zum Experten oder zur Expertin erklärt. Allfällige unliebige Ansichten und Fakten können so schnell als falsch oder als illegitim abgestempelt werden – ohne die Gegenseite anzuhören. Gleichzeitig ist der Glaube an Experten und Expertinnen bei vielen Leuten oftmals so groß, daß sie sich gar nicht mehr getrauen oder die Mühe machen deren Ansichten zu hinterfragen. Das stört mich. Und das möchte ich im Song Expert zum Ausdruck bringen.“ In „199 Seconds“ wünscht sich Mo Klé für wenigstens 199 Sekunden mehr Menschlichkeit und Toleranz. „Inner Child“ erinnert uns an die Leichtigkeit des Seins. Die düstere Americana-Nummer „Rain“ vermittelt die Sehnsucht nach Abkühlung in einer unerträglich heissen Dachwohnung. „Little Heart Beating“ beschreibt die Freude werdender Eltern. „Walls“ behandelt den stillen Rückzug hinter selbstgebauten seelischen Mauern. In der melancholischen Nummer „Bird“ sehnt sich der Sänger nach einer vergangenen Zeit. In „Oasis of Peace“ sucht Mo Klé auf klassische Singer-Songwriter-Art nach dem inneren Frieden. So gelingt es ihm in jedem Song eine authentische Geschichte zu erzählen, mal ernst, mal banal, mal nachdenklich, mal humorvoll. „Das Album beschreibt Episoden aus meiner Gefühlswelt und meinem Alltag. Ich freu mich, wenn sich die Hörer:innen darin wiederfinden können, sich verstanden fühlen, vielleicht merken, dass sie mit ihren Gedanken nicht ganz allein sind – oder sie über die eine oder andere Zeile schmunzeln können», erklärt Grünenfelder. (Horse Behind A House Records) P.Ro
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