altemaelze

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Das Trio aus Lyon präsentiert ein Debut-Album, das mit doomigen Stonerrock, der bisweilen an alte NWOBHM erinnert, auf voller Breite überzeugt und seine Liebe zu Fuzz und Heavy Riffs ausgiebig auf den fünf Tracks zelebriert.
Gibt hier einen knapp 56minütigen Ritt durch einen schönen Mix aus Hard Rock, Classic Rock, etwas Blues (Gary Moore bzw. Joe Bonamassa Style) und Boogie, immer auf der Spur der Vorbilder und Künstlern mit denen Schwarz bereits zusammengearbeitet hatte.

Yol

Die äußerst vielfältigen Traditionen anatolischer und türkischer Folk Music bilden weiter die Basis für „Yol“, aber das Album gestaltet diese Sounds nicht nur für ein heutiges Publikum aus, sondern bietet darüber hinaus einen Avant-Popsound. Mysteriös und atmosphärisch zugleich umschmeichelt sie die Hörer in einer Klangwelt aus Electro-Downtempo-Beats, majestätisch klingenden Synthesizern und Erdinç Ecevits wehmütigen Vocals über eine unerwiderte Liebe.
Mit einer Mischung aus zum Teil schmerzhaft bösem, schwarzem Humor und der Wortgewandtheit eines Georg Kreislers ausgestatteten Texten und brachialer, musikalischer Urgewalt und der beißenden Konsumkritik der großen deutschen Grind-Pop-Heroen Japanische Kampfhörspiele brechen die vier vermeintlichen Metal-Nerds gekonnt ein wahres Frühlingsfest der Grindmusik ab.
„Ramblin Bird“ ist eine aussergewöhnliche Collage aus Groove, Jazz, Blues & Folkmusic. Ein persönliches wie authentisches Album!
Für den März erscheint in der Rubrik „From The Vaults“ eine Platte von einer Band, die im engen Zusammenhang mit der Stadt Regensburg stand und die noch heute unter alteingesessenen Regensburgern als regelmäßiger Gast des Tanzlokals „Colosseum“ bekannt sein dürfte – die Rede ist von „I Drive“ und ihrem einzigen Longplayer von 1972.