Ana ist ein Phänomen. Ab dem fünften Lebensjahr erhielt sie Klavierunterricht. Mit acht Jahren begann sie Cello zu spielen; erste Auftritte folgten mit zehn Jahren. Mit acht Jahren begann sie Cello zu spielen; erste Auftritte folgten mit zehn Jahren. 2007 zog sie mit ihrer Familie von Kuba nach Spanien. Aber springen wir geschwind in die Jetztzeit. Ana Carla Mazas neues Album „Alamar“ beginnt mit wehmütigen Celloklängen, die sofort diese verträumt‑versonnene Stimmung erzeugen, für die sie – nicht nur in Kuba – so geliebt wird. Die mehrsprachigen Texte – gesungen auf Spanisch, Französisch, Portugiesisch und Englisch – spiegeln Mazas internationalen Werdegang und ihre künstlerische Offenheit wider. Ana überzeugt nicht nur mit ihrem nuancierten Cellospiel, sondern ebenso mit einer bemerkenswert ausdrucksstarken Stimme. Ihr Gesang ist erneut ein Ereignis: warm, biegsam, voller Intimität und Leichtigkeit. Audiophile Listener dürften verzückt sein, denn die Aufnahmequalität ihrer neuen CD ist hervorragend – jedes Streichen über die Saiten, jeder Atemzug in der Stimme wirkt klar, präsent und wunderbar nah. Die Scheibe beginnt verträumt, erst ab Track fünf wird das Album spürbar munterer, rhythmischer, fast tanzend – doch gerade die ruhigen Stücke davor sind die eigentlichen Perlen. In ihnen entfaltet sich Mazas poetische Kraft am stärksten, und „Alamar“ zeigt sich als ein Album, das vor allem in seinen ruhigeren Momenten beeindruckt. Sie gastiert am 9. April in Nürnberg (Meistersingerhalle), und am 10. in München (Carl-Orff-Saal). Das wäre eine Reise wert… (ACM Global Music) HuGe
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