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David Bowie – Alle Songs

Benoit Clerc

Gebunden, 624 Seiten, 398 Fotos und Abbildungen, Delius Klasing Verlag, 59,90 Euro
Die Geschichten hinter den Tracks – von Space Oddity bis Lazarus: die vollständige Diskografie des Pop-Chamäleons

Mit „David Bowie“ legt der Delius Klasing-Verlag einen weiteren, monumentalen Band aus der Reihe „Alle Songs“ vor, in der das Schaffen bedeutender Vertreter der Rockgeschichte gewürdigt wird. Da wird auf Starkult und Fancruft verzichtet, hier werden Fakten und jede Menge Insiderwissen geboten, solide und spannend zugleich: Sämtliche Songs und die Stories hinter diesen Songs sowie Bilder, die man oft schon vergessen oder auch nie zuvor gesehen hat. Jetzt ist David Bowie an der Reihe, der im Januar 2022 75 Jahre alt geworden wäre und vor fünf Jahren, am 10. Januar 2016, gestorben ist.

50 Jahre lang prägte und revolutionierte David Bowie die Musikwelt wie kein zweiter. Als Meister der Selbstinszenierung schuf er Kunstfiguren wie Ziggy Stardust und Major Tom und beeindruckte seine Fans mit opulenten Bühnenshows. Geprägt von den Einflüssen verschiedenster Kulturen wurde er zum »Chamäleon of Pop« – wandelbar, kreativ und absolut einzigartig. „David Bowie – Alle Songs“ macht die knapp 50-jährige Erfolgsgeschichte des Ausnahmemusikers noch einmal erlebbar. David Bowie also: 50 Jahre Karriere, 140 Millionen verkaufte Tonträger und eine einzigartige musikalische Entwicklung, von den Anfängen des Beat über den Blues bis hin zur Weltmusik und zur Pop-Avantgarde, dazu rund dreißig Filme. Eine enorme Wandlungsfähigkeit und ein tragischer Tod, zwei Tage nach dem 69. Geburtstag. Da wurde aus der lebenden Legende eine schillernde Ikone. Wie alles anfing, 1964 mit den King Bees, der senkrechte Höhenflug, die Zusammenarbeit mit Brian Eno und Queen, die Begegnung mit Andy Warhol… kurz: Die glanzvolle Karriere eines Exzentrikers, der sich in der Verwandlung ideenreich treu blieb. Aber so wandelbar wie David Bowie selbst waren auch seine Songs: Vom expressionistischen »Heroes« über den funkigen Sound von »Let’s Dance« bis hin zu »China Girl« prägte Bowie die Musik der 70er- und 80er-Jahre mit seinem unverkennbar eigenen Stil. Benoît Clerc befasst sich in diesem Werk mit jedem Bowie-Song und jedem Album im Detail, untersucht sie in der Reihenfolge ihrer Entstehung und deckt die Hintergründe der ikonischen Bowie-Lyrics und -Sounds auf.

Tipp: Legen Sie beim Lesen Ihre liebste David-Bowie-Platte auf und erkunden Sie das vielfältige Werk dieses Pop-Chamäleons aus völlig neuen Blickwinkeln!

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