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The BOSSHOSS

Kritik zum Konzert am 21. Juli beim Piazza-Festival in Regensburg

Insider-Kritik von Bernd Schweinar

Freunde meines Freundes Specki T.D. haben eigentlich Narrenfreiheit bei mir. Ich weiß gar nicht, ob Alec oder Sascha schon mal bei ihm in seiner „Herdbanger“-Kochshow zu Gast waren. Ihr Drummer war auf jeden Fall schon mal bei seinem InEx-Kollegen am Herd gestanden. Trotzdem war es ein Genuß nach der Show bei der Heimfahrt mit Howe Gelb und „Band Of Blacky Ranchette“ wieder echte Amis zu hören, die keinen Kaugummi im Hals künstlich durchwalken.

Beeindruckend waren „BossHoss“ dennoch wieder. Hatte sie zum ersten Mal vor 17 Jahren in Augsburg bei der „Rock Antenne“ live erleben dürfen. Fast scheinen sie noch energiegeladener geworden zu sein – trotz der Zeit. Zwischendrin legten sie dann auch mitten im Publikum mit den drei Songs „Ride It“, „Grill Em All“ und „Back To The Boots“, dem Titelsong des aktuellen Albums, eine akustische Rast ein, um dann aber zurück auf der Bühne mit dem Klassiker „Ring Of Fire“ wieder moderat durchzustarten. Manchmal auch gesanglich noch im Country der End-Fünfziger zwischen Tex Ritter und Gene Autry abgetaucht, lassen sie es bei „Dance The Boogie“ auch mal moderner krachen. Fehlte eigentlich nur noch, mit der Pyro das Lagerfeuer zu entzünden. Aber ein Lagerfeuer auf der Bühne hat bisher nur Willy Michl entfacht. So what! Eine sehr agile Show mit viel Spass für die begeisterten Fans.