Ein legendäres Kapitel Hardrock-Geschichte findet mit „The Final Ride“, dem ultimativen Live-Album von Lynch Mob, einen fulminanten Abschluss. Nach dem neunten und letzten Studioalbums – „Dancing With The Devil“ – verabschiedet sich die Band jetzt standesgemäß mit einem Live-Auftritt. Mit „The Final Ride“ liefern The Lynch Mob ein Album, das gleichermaßen von Abschiedsstimmung und ungebrochener Energie geprägt ist. Die Band setzt auf ihre klassischen Stärken: kraftvolle Gitarrenriffs, ein solides Rhythmusfundament und eine melodische Ausrichtung, die tief in der Tradition des Hard Rock verwurzelt ist. George Lynch beschrieb die Platte mit den Worten: „Laut, roh und genau so eingefangen, wie es gehört werden sollte – hier geben Lynch Mob Vollgas.“ Akribisch aufgenommen, abgemischt und gemastert von Chuck Alkazian in den Pearl Sound Studios, garantiert das Album eine herausragende klangliche Klarheit, während es gleichzeitig die rohe Intensität und Unmittelbarkeit einer echten Lynch-Mob-Performance bewahrt. Die Setlist ist eine kraftvolle Reise durch die gesamte Karriere der Band, die zentrale Lynch-Mob-Klassiker mit drei ikonischen Songs aus der Dokken-Ära vereint – Stücke, die untrennbar mit dem Vermächtnis von George Lynch verbunden bleiben. Explosive Darbietungen von „Lightning Strikes Again“, „It’s Not Love“ und „Paris Is Burning“ heizen dem Publikum ein und schlagen eine direkte Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, während Lynch-Mob-Hymnen wie „River of Love“, „No Good“, „Hell Child“, „Let the Music Be Your Master“, „Street Fighting Man“ und der zeitlose Schlusssong „Wicked Sensation“ die Band in voller Stärke präsentieren. Im Mittelpunkt von „The Final Ride“ steht George Lynch, dessen unverwechselbarer Gitarrensound, seine Phrasierung und seine musikalische Autorität weiterhin Generationen von Hardrock- und Metal-Gitarristen prägen. Er wird von einer beeindruckenden Besetzung unterstützt, zu der Gabriel Colon (Gesang), Jaron Gulino (Bass) und Jimmy D’Anda (Schlagzeug) gehören, die eine kompakte, aggressive und emotionsgeladene Performance liefern, die dem Erbe der Band würdig ist. „The Final Ride“ ist mehr als nur ein Live-Album – es ist ein Abschied, eine Feier und ein endgültiges Statement. Der letzte Vorhang fällt – doch das Feuer brennt noch immer. (Frontiers) P.Ro
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