Die Musik des aus Maryland stammenden Künstlers haben wir seiner Großmutter zu verdanken. Die versorgte den Knirps schon in frühen Jahren mit “a shitload of Stax and Motown 45s”. Und so klingt der Soul des jungen Mannes auch völlig aus der Zeit gefallen nach den 60ern, nach Marvin Gaye, James Brown oder Smokey Robinson. Sämige Chöre, scharfe Bläser, pulsierende Perkussion, liebliche Streicher, Jalen Ngonda setzt auf einen warmen, weichen, analogen Sound, singt etwas heiser, gerne im Falsett. Liebe, Herzschmerz und Verlust sind die zeitlosen wie klassischen Themen dieser Platte, die klingt als wäre sie bereits 1967 entstanden, aber mit der Technik von heute aufgenommen worden. Funk- und Soul-Liebhaber sollten sich sein Konzert am 11. Oktober in der Muffathalle nicht entgehen lassen, aber unbedingt in Schlaghose und breitem Jackenrefrier erscheinen. (Daptone Rec) HuSch
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https://youtu.be/w0UZFyuaPMk?si=wY_-Lp2X6w-3WhWU


