Die schöne Stadt Malmö in Südschweden ist Heimat der Indie-Kapelle Hater. Ihr steht die Sängerin Caroline Landahl vor, die ein wenig wie Victoria Legrand von Beach House oder Weyes Blood klingt: weich, warm, entrückt, melodisch, ätherisch, mit samtenem Timbre. Wobei wir den Stil der Kapelle auch schon mehr oder minder eingehegt hätten. Man tummelt sich im weiten Feld des Shoegaze- und Dream-Pop-informiertem Indie-Rock, wobei die Gitarren hier durchaus auch mal recht giftig und beherzt knallen können. „Mosquito“ strotzt nur so vor Geschichten, in denen mythische Wendungen (Vampire, Amor, Mücken) von der traurig-sehnsüchtigen Suche nach der wahren Liebe untermalt werden. Dabei ist es kein typisches, überschwängliches Liebesalbum geworden. (Cargo) HuSch
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https://youtu.be/bFk6eQW4-P0?si=jTOOhZx4w6uD2zWO


