Das Debüt des irischen, seit 30 Jahren in den USA lebenden Singer/Songwriters wirkt wie ein Fundstück aus einer anderen Zeit: knorriger Folk, Americana und psychedelischer Singer-Songwriter-Sound, bewusst karg, minimalistisch, etwas staubig und ungeschliffen gehalten. Die Stimme hat dabei etwas Erzählerisches, leicht Verschrobenes, weniger Schönklang als Charakter. Die Arrangements bleiben erdig, öffnen sich aber immer wieder in eigentümlich schwebende, fast traumartige Passagen. Als Referenzen aus den 60ern und 70ern bieten sich John Prine, Townes Van Zandt, Gene Clark, Fred Neil und stellenweise Tim Buckley an; in den psychedelischeren Momenten schimmert auch etwas The Incredible String Band durch. Aus jüngerer Zeit könnte man Bill Callahan, Bonnie “Prince” Billy, Cass McCombs oder Kevin Morby danebenstellen. Sehr entspannend. (Cargo) HuSch
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