Wer Femi – abgeleitet von Euphemia – also „gute Stimme“ heißt, muss natürlich Sängerin und Songwriterin werden. Ist die Schweizerin Gott sei Dank, denn dieses Album verzaubert. Aufgenommen in einer alten Kirche im winterlichen Kanada, hallen all diese Lieder über Themen wie Verlust, Sehnsucht und Selbstreflexion im weiten Raum der Kirche, klingen dabei aber unwahrscheinlich warm, ja umarmen den Hörer förmlich. Sanft geschlagene Wester-Gitarren, behutsam flirrende Orgeln, perlendes Klavier, getupftes Schlagwerk. dazu die leicht belegte, fragile aber drängende Stimme unserer Femi, irgendwo zwischen Angel Olsen, Lana Del Rey, Weyes Blood und Arny Margret. Ein neuer, leuchtender Stern am Singer/Songwriter Firmament. (s/r) HuSch *****
******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal
https://youtu.be/97v8vQlZ13k?si=P0uNkvjbkpvIgLOC


