Wer sich für soliden deutschen Hard Rock aus der zweiten Reihe interessiert kann dem zweiten Album „From the Basement“ der Band Modus Black aus BaWü Gehör schenken. Die neun Songs (plus Intro/Outro) sind, soweit man es mittels eines ‚128 kps mp3 Promo Download‘ beurteilen kann, gut produziert. Der Sänger macht seine Sache echt gut, auch wenn er sich in meinen Ohren, ab und an etwas gelangweilt anhört. Der „Star“ der Scheibe sind allerdings mal wieder die echt guten Gitarrensoli, die mir am meisten im Gedächtnis geblieben sind. Von den Songs kann man das leider eher weniger sagen. „Sunset Strip“ tendiert, wie der Titel es schon ahnen lässt, in Richtung Sleaze Rock á la Poison, hat aber leider wie der Großteil der Scheibe einen echt gruseligen Drumsound, der sich anhört wie ein schlecht programmierter Drumcomputer (also echt unecht). Meine Favoriten sind dann eher die beiden Halbballaden (mit rockigem Part ab der Hälfte des Songs bis zum Schluss) – dem eher düsteren „Right behind you“ mit Klavier sowie dem an Metallica erinnernden „End of Moonlight“ mit feinem Background Chorgesang on top. Von den eher hard rockigen Nummern gefällt mir dann die richtig gut zupackende Abschlussnummer „Six walks Dark“ (mit fast sechs Minuten“ auch die längste Nummer) am Besten. Fans von u.a. New Roses, The New Black usw. hören mal rein. Und viereinhalb Sterne sind mir die knapp 39 Minuten Musik dann doch wert, auch wenn man das Rad natürlich nicht neu erfindet. (Metalopolis) HJH
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