altemaelze

V

Black Country Communion

„V“ ist ein Meilenstein, der die Vision von Black Country Communion feiert.

Wenn Black Country Communion etwas machen, dann machen sie es richtig! Hughes und Bonamassa wissen genau, wie man etwaige persönliche Spannungen in positive, sprich kreativ ansprechende Energie umsetzt. „V“ ist ein Rock-Highlight geworden, strotzt vor Spielfreude und Ideenreichtum. Der Opener „Enlighten“ geht wuchtig und zupackend los. Verantwortlich dafür ist Jason Bonhams powervolles Drumming, das dem seines Vaters sehr nahekommt. Ebenfalls an Led Zep erinnert ob des Arrangements „Stay free“ – Jason Bonham saß ja 2007 beim legendären Led-Zep-Konzert in der Londoner 02 Arena am Schlagzeug und weiß wie sowas geht. Die meisten Songs des Albums bestechen durch großartige Gitarrenriffs und -soli. Natürlich ist auch Glenn Hughes’ Gesang über jeden Zweifel erhaben (man konnte sich erst kürzlich im Obertraublinger Airport von seinen Qualitäten überzeugen). „Red sun“ brilliert mit einem starken Refrain und bei „Love and Faith“ darf Keyboarder Derek Sherinian etwas an den Orgelsound von Joe Cockers „With a little help“ erinnern. Wunderbar! Zum Ausklang der Scheibe haut Bonamassa in „Open road“ ein hartes Solo raus, das auch von Tony Iommi zu besten Black Sabathh-sein könnte! Ja, es sind viele Vergleiche möglich in der Musik von BCC, aber die Band kopiert nicht, sondern ist dank der Ausnahmemusiker zu jedem Moment Herr der Lage, sprich: man hört immer 100 % BCC at it’s best. Wunderbar zu hören, wenn echte Musiker am Werk sind und unverkennbar eine eigene Identität haben. (J&R Adventures) acb

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