altemaelze

Heavy Soul

Joanne Shaw Taylor

Ein weiterer Meilenstein in der illustren Karriere einer der inzwischen weltweit einflussreichsten Bluesrockmusikerin.

Joanne Shaw Taylor, die 1986 mit 16 Jahren von Dave Stewart von den Eurythmics entdeckt wurde, stieg schnell zu einer bekannten Rockgitarristin im UK auf. Von Legenden wie Stevie Wonder, Annie Lennox und Joe Bonamassa gefördert, zog sie mit ihrem kraftvollen Songwriting und ihrer markanten Stimme erstmals mit ihrem Debütalbum „White Sugar“ aus dem Jahr 2009 das Publikum in ihren Bann. Im Laufe der Jahre hat Joanne zahlreiche hochgelobte Alben veröffentlicht, zuletzt das 2022er Studioalbum „Nobody’s Fool“. Jetzt folgt mit „Heavy Soul“ der Nachfolger, ebenfalls wieder auf Bonamassas Journeyman Records veröffentlicht und von Kevin Shirley produziert. Damit schließt sie die Lücke zwischen ihrem vorherigen Album „Nobody’s Fool“ und ihren Blues-Ursprüngen. Der Longplayer mit zehn neuen Tracks verspricht eine Verschmelzung von zeitgenössischem Soul-Pop mit traditionellen Blues-Wurzeln. Dafür hat die in Detroit lebende Britin wieder eine hochkarätige Band um sich versammelt, darunter eine Reihe versierter Musiker wie Anton Fig, Alison Presswood und Rob McNelley. Diese bilden die perfekte Basis für Taylors unverwechselbares Gitarrenspiel und ihre gefühlvolle, rauchige Stimme und schaffen gemeinsam ein überzeugendes Werk. Über die Entstehung ihres neuen Werkes sagt Joanne: „Für mich ging es darum, den Bogen von ‚Nobody’s Fool‘ zurück zum Blues zu schlagen… Es ist eine Mischung aus zeitgenössischem Soul-Pop und Roots-Musik.“ Und das zeigen Songs wie „Sweet lil lies“, „Wild love“, „A good goodbye“ oder der Titelsong ganz klar. Diese Stücke bestechen durch Joannes gefühlvollen Gesang und satte Gitarrenriffs, da wird traditioneller Blues mit dynamischen Rhythmen und Melodien gemischt. Dieses neue Album ist ein weiterer Meilenstein in der illustren Karriere einer der inzwischen weltweit einflussreichsten Bluesrockmusikerin. (Journeyman Records/Rough Trade Distribution)

*****/*

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal