Das Nebenprojekt Static Abyss von den beiden Autopsy Mitgliedern, Bandchef Chris Reifert und Gitarrist Bassie Greg Wilkinson, unterscheidet sich nicht wirklich vom musikalischen Output der Hauptband. Album # 3, „The Dying Hunt“, bietet gurgelig gesungenen (oder geröchelten) Old School Death Metal mit immer wieder eingeschobenen, schön kriechend, schleifenden Doom Parts, drei kurze wüste Crust/Punk/Core Nummern die knapp die eineinhalb Minuten Marke kaum reißen (und dabei an Größen wie Discharge erinnern) und damit es nicht so langweilig wird abgefahrene Miniparts á la VoiVod oder mal Crindcore meets Psychedlical bei einer der coolsten Nummern, „Sinew Leech“. Wer sich eine Mischung aus Entombed zu deren Death’n’Roll Zeit, Celtic Frost, Cathedral, Cannibal Corpse, Suffocation oder bei den walzenden Songs auch mal Benediction vorstellen kann, weiß in etwa, wie sich das anhört. Nicht wirklich Weltbewegendes, aber mit doch Spass beim Zuhören machend. Das ist auch der rohen, dennoch druckvollen Produktion geschuldet, bei der man alles schön raushören kann (also alle Instrumente aber auch den Gesang) und bei der die Drums natürlich klingen. Wenn man es selber macht. wieß man halt doch noch immer am Besten wie es klingen muss. Fünf Sterne scheinen mir für die 37 Minuten Mucke angemessen zu sein. Kann man sich gut an hören. (Peaceville) HJH
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