altemaelze

Bloom

Winona Oak

Wenn die Tage wieder kürzer werden

Die schwedische Singer/Songwriterin bereitet uns schon für den Winter oder zumindest den Herbst vor. Mit zarter, fast gehauchter, zerbrechlicher, nach Raureif klingender Stimme singt sie diese Lieder über Verlust, Selbstfindung und das vorsichtige Wiederaufblühen nach schwierigen Zeiten, entstand das Album doch kurz nach einer langjährigen Trennung. Schreiben als kathartischer Prozess, man kennt das ja. Musikalisch erinnert „Bloom“ an eine Mischung aus Aurora, Daughter, London Grammar und den ruhigeren Momenten von Lykke Li. Auch Fans von Birdy oder Phoebe Bridgers dürften hier auf ihre Kosten kommen – allerdings mit stärkerem elektronischem Einschlag. Ansonsten ist das Dream-Pop mit schwelgenden Streichern, sanften Synthesizern, warmen Beats und der Sehnsucht nach Melancholie. (Nettwerk) HuSch

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https://youtu.be/bLPNutVT5Z0?si=btVLGDoPVGnFrPSC