In einem früheren Leben war die Singer/Songwriterin aus Nordkalifornien mal Background-Sängerin von John Legend und Sufjan Stevens. Letzterer hat jetzt ihr Debüt produziert und spielt auch den Großteil der Instrumente auf den Album. Außerdem mit dabei die bekannte Kollegin Hannah Cohen (Backgroundgesang), David Lizmi (Bass), Sam Evian (Altsaxophon), Chris Holdridge (Schlagzeug), Keenan O’Meara (Produktion, Gitarre und Gesang) sowie Olivier Manchon (Violine und Viola). Die Songs sind gleichermaßen in rohen Emotionen verwurzelt wie bevölkert von surrealen Figuren: anthropomorphen Blumen, Meeresmonstern, Elvis Presley und den tragischen Liebenden der griechischen Mythologie. Wer jetzt an die Hippie-Zeit, an die späten Sechziger und frühen Siebziger denkt liegt damit goldrichtig, denn schwer altmodisch klingen diese Lieder zwischen Dream- und Indie-Pop, zwischen Indie-Folk und Chanson. Als hätte Françoise Hardy ein paar Platten von Astrud Gilberto eingepackt und wäre damit im Schlafzimmer-Pop des 21. Jahrhunderts gelandet. Ein wenig Fleetwood Mac schimmert auch durch, Clairo und Vashti Bunyan ebenfalls. (Cargo) HuSch
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https://youtu.be/Bo52n15Gnt4?si=5vHYg29K6nEJeMZa


