„Almost There“ ist Jazz für Menschen, die nicht zwingend Jazz hören müssen. Der norwegische Pianist setzt auf klare, beinahe liedhafte Melodien, viel Raum und eine wunderbar unaufgeregte Dramaturgie. Bass und Schlagzeug begleiten nicht bloß, sondern geben den Stücken diesen federnden, organischen Puls. Man denkt an Tord Gustavsen, gelegentlich an Esbjörn Svensson Trio, an Keith Jarretts lyrische Momente oder die stille Weite eines Jan Johansson. Nichts drängt sich auf, nichts will mit Virtuosität protzen. „Almost There“ lebt von Reduktion, Wärme und kleinen Verschiebungen – nordischer Jazz, der lieber erzählt als imponiert und darum zum Zuhören, Entspannen und Nachdenken anregt, wobei man hier eher den Gedanken freien Lauf lassen möchte. Ein Album für die Seele. (Cargo) HuSch
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https://youtu.be/H7GnGEpgZgM?si=7YDC66ZLvQvRWmCr


