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Storace

Kritik zum Konzert am 7. August auf der Summerstage beim Airport in Obertraubling

Gute Show, wenig Publikum

Dass Marc Storace (Sänger von Krokus) mit seinen fast 75 Jahre noch immer extrem agil und bestens bei Stimme ist, bewies er bei seinem 85 Minuten langen Auftritt im Rahmen der „Summerstage Konzerte“ beim Airport in Obertraubling. Trotz eher überschaubarem Zuschauerzuspruchs rockten sich er und seine wirklich starke Begleitband, u.a. die Gitarristin Anna Cara, die aktuell in der Tourband von Alice Cooper die Leadgitarre spielt, durch 16 Songs ohne Schnörkel und Balladen. Die Setlist bestand dabei aus einer guten Mischung eigener Songs der beiden klasse Solo Alben „Live and let Live“ sowie „Crossfire“ sowie diverser eher unbekannterer Deep Cut Nummern von Krokus,  á la „To the Top“, „Rock n Roll tonight“ oder „Mad World“. Bekannter waren, zumindest mir, “American Woman” (Guess Who-Original, das aber auch von Krokus gecovert wurde), „Screaming in the Night“. Midnight Maniac” (Bachmann Turner Overdrive, aber auch von Krokus gecovert) und „Hellraiser“. Den guten Anheizer für 30 Minuten bestritten die Hard Rocker Major Overdrive aus Pleystein um Sänger/Bassist Lemmy Kiner, der mit viel Schwung und  Spass in den Backen mit seinem richtig starken Gitarristen und dem Drummer blitzsauber ablieferte, auch wenn er nicht der größte Stimmakrobat vor dem Herrn ist. Absolut witzig war der Kurauftritt eines Astronauten mit einer Keytar und dem The Police-Gedächtnisreggae beim letzten Song. Mangels Setlist keine Titel. Dem Publikum gefiel auch das. Unterm Strich ein wirklich schöner Abend, der nur etwas zu kurz war, es wurde nicht mehr Songs gespielt trotz vehementer Zugaberufen, und der leider zu wenig Publikum hatte. (HJH)

Major Overdrive

Storace