altemaelze

Endurance

Musa Dagh

Viel Lärm (um nichts?)

Die Kapelle um Aren Emirze, benannt nach dem „Mosesberg“, der den Völkermord an den Armeniern thematisiert, machen aus dem alten Noise-Rock-Rezept eine neue körperliche Erfahrung. Die Gitarren lärmen, die Rhythmen schieben, und erstmals sorgt ein Bass dafür, dass der ganze Wahnsinn auch ordentlich Boden unter den Füßen hat. Mit Safi am Tieftöner und Mikrofon wird aus der ohnehin unberechenbaren Mischung aus Alternative, Post-Hardcore und Noise eine erstaunlich organische Angelegenheit: schwer, nervös, melodisch, manchmal fast hymnisch. Musa Dagh bleiben dabei angenehm unbeeindruckt von Genregrenzen – irgendwo zwischen The Jesus Lizard, Sonic Youth und der eigenen Vergangenheit bei Blackmail und Harmful. „Endurance“ ist kein Album, das sich gemütlich einrichten will. Es kratzt, drückt, lärmt und wuchert. (Cargo) HuSch

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

https://youtu.be/ru18drfXUxA?si=3hbmDArhwk_z6aX4