Sir Elton John findet die Künstlerin aus Sheffield super. Kann man nachvollziehen, hört man sich ihr zweites Album an, das eben nicht das schwierige Zweite geworden ist. Gleich der überbordende Opener, „Liberty“ führt in einen üppigen Pop-Kosmos ein, der beim folgenden „Diamonds Coming Down“ um eine funky Gitarre, flirrende Synthesizer und Bläser erweitert wird. „At Least For Now“ swingt lässig aber mit Opulenz, „Cathy“ legt sich zum ersten Mal zurück, die Stimmung wird ein wenig melancholisch, man sieht den Vaudeville-Künstlern von weitem zu. Mit „A Spy In The House Of Love“ geht es bläsergestärkt aber schon wieder flott weiter, „Shell“ dann als intime Piano-Ballade, die „Versions Of You“ als wuchtiger Abschluss. Das ist großes Pop-Handwerk was ein Henry Styles oder Robby Williams auch nicht besser hinbekommen würden. Gia Ford klingt, als hätte sich Kate Bush in einem verrauchten Nachtclub mit Portishead verabredet und Lana Del Rey draußen warten lassen. (Chrysalis Records) HuSch
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https://youtu.be/u2U0gUeCE5M?si=u2cry8ykFpx6S4s8


