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Godslave

Godslave

Das Spektrum reicht von kompromisslosem Thrash bis hin zu den grandiosen, epischen Melodien

Im Thrash Metal ist ja musikalisch alles gesagt und Innovatives sucht man inzwischen mit der Lupe. Wenn allerdings das Ergebnis so stark ausfällt wie beim neuen selbstbetitelten Album der Saarländer Godslave, die schon über 25 Jahre mit sieben Alben auf dem Buckel nun aktiv sind, dann braucht man das auch nicht. Fett, drückend und sehr basslastig. von wem auch immer produziert – der Promozettel schweigt sich hier aus – überzeugt die Scheibe zumindest mich vom ersten bis zum letzten Ton. Cooler Sänger der ab und zu auch mal versucht melodischer zu singen („Part of the Pack“ bzw. die nach 1991er VoiVod klingende Nummer „And yet I stand“ mit sehr melodiösem Refrein), extrem ansprechende und auch nie die Melodie vergessende Soli (man höre nur mal bei „The Road not Taken“, wo es gleich zwei davon auf die Ohren gibt, oder „Square One“ genauer hin. Das hat internationales Format) sowie Drums die sich in meinen Ohren auch echt anhören, treffen auf extrem heftiges Liedgut der Marke Anthrax, Testament, Exodus, Kreator oder auch Tankard wie beim Einstieg in die Scheibe „Reset, rebuild, reclaim“ mit coolenm Moshparts. Balladen gibt es natürlich keine, aber beim sehr epischen sieben Minüter „The Fire that calls me“ nimmt man das Tempo raus und legt den Focus auf eher Midtempo (im Vergleich zum Rest der Scheibe). Zudem glänzt der Song mit der besten Gesangsleistung von Thommy, da er ja im „Vergleich“ mit seiner quasi Duettpartnerin Laura Guldemond von Burning Witches nicht untergehen will. Gerne mehr davon, dann würde die Scheibe in dem Bereich noch abwechslungsreicher. Eher aus dem Rahmen fällt das vorgeschaltete „The Sum of all wounds“, das ein klasse instrumental im Stil von Metalliica ist. Sehr fein. Somit von meiner Ware aus sechs Sterne und eine absolute Kaufempfehlung. (Metalville) HJH

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