Nach „Romance Of The Moon“ (2024) und „Scenes From The Dark Ages“ (2025) ist meine dritte Besprechung eines YELENA ECKEMOFF-Releases auf er-em online fällig: Mit „Rosendals Garden“ legt die in Moskau geborene und in den USA lebende Pianistin und Komponistin erneut ein Doppelalbum vor – im Digipak plus 28seitigem Booklet wunderschön aufgemacht. Das Hauptthema dieses Albums ist eine Hommage an die natürliche Schönheit und Geschichte Schwedens und enthält elf Tracks, die kreative Jazzimprovisationen mit persönlichen Erzählungen kombinieren. Die Musik spiegelt die Verbindung der Komponistin zur schwedischen Natur wider und umfasst verschiedene Stimmungen und emotionale Eindrücke. Die an nur zwei Tagen aufgenommenen Stücke sind als eigenständige Geschichten konzipiert und beinhalten unter anderem eine Hommage an die bekannte schwedische Gruppe ABBA („ABBA Museum“), Anklänge an die Vergangenheit eines ehemaligen militärischen Stützpunkts („Ruins of Älvsborg“) und eine Reflexion über die Blumen-Oase Rosendals Garden in Djurgården, Stockholm. Die unterschiedlichen Themen werden von YELENA und ihren Mitmusikern Svante Henryson (cello, electric and double bass) und Morgan Ågren (drums and percussion) kongenial umgesetzt: Von friedlicher Eleganz bis hin zu nebelverhangener Düsternis spiegelt jedes Stück unterschiedlichste Facetten der schwedischen Landschaft und Kultur wider. Erneut weiß YELENA zu verzaubern – und erneut sei ihr Release jedem Anhänger modernem Jazz‘ sehr ans Herz gelegt. Hervorragend! (L & H Production) TheRealPal
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