Innerhalb von nur drei Wochen „WIZO“, „ITCHY“ und jetzt „SCHMUTZKI“: Die Fun-Punk-Birne jodelt Harmonien! Und die Gute-Laune-Rotation verwandelte den Nürnberger Hirsch in einen fränkisch-roten Schmutzki-MOB-Kessel. Die „Tourensöhne“ aus dem Südwesten starteten mit der gleichnamigen Aufkicknummer in einen schweißtreibenden Mitsingabend für eine Fanbase mit bewunderswerter Ausdauer und Kraft. „SCHMUTZKI“, das sind Mitsing-Hymnen am laufenden Band. Die Schwaben haben diese „Magic“ und „die nimmt uns niemand weg“, wie es im gleichnamigen Zungenschnalzer-Song aus dem letzten Album „Rausch Against The Machine“ heißt.

2012 gewannen sie den „Play Live“-Wettbewerb des Popförderkollegen Paul Woog vom Popbüro Stuttgart. Und auch nach bald 15 Jahren sind sie ein unbändiges Liveerlebnis! Und ihre Fans zelebrieren jede der unzähligen runden Harmonien! Der „Schmutzki-MOB“, das ist ein Publikum aus Enkeln mit Opas an der Hand und vielen Eltern mit ihren Kids und Gehörschutz in der ersten Reihe. Gitarrist/Sänger Beat Schmutz fühlt sich bei „1.000 Feuer“ solo mit Akustikgitarre mitten in dieser personifizierten Innigkeit und dem romantischen Leuchten mit unzähligen Handylampen sichtbar wohl. „SCHMUTZKI“ ist Adrenalin für die Motivation! Ein Kick für die Seele! Auch mit Liebesliedern wie „Wunder“ und „Prinz“, einer Tonleiterrutsche mit Zeilen wie „Wenn Dir langweilig ist, komm‘ doch einfach rüber, denn Du weißt, dass ich hier sitz’…“ wo der Refrain schließt mit „verschwende Deine Zeit lieber mit mir“! Die buchstäblich herz-lichen Funken sprühen über den melodischen Akkorden. Bis die Yoopidoo-Gesänge bei „Zeltplatz-Baby“ im Traumschloss mit Festivalfeeling münden. „Schmutzki repariert, Schmutzki tauscht aus“, das ist eine mit runden Uptempo-Harmonien gespickte Herztransplantation. Da können die Ohren wie bei „Rodeo“ auch mit dem Spruch „Wir fliegen tief und fallen hoch“ versicherungsfrei durch ein befreites Gemüt leben. Denn „SCHMUTZKI“ versprechen „Wenn Du am Boden bist, ich richte Dich wieder auf“ in „Dein Song“, den einst auch „WIZO“-Frontmann Axel Kurth co-produziert hat. Um diesem Song buchstäblich zu zelebrieren, dürfen auch ein gutes Dutzend Mamas mit Papa und Kids auf die Bühne. Unter den Armen von Oberpapa Flo Hagmüller, Drummer mit tollem Standing.

Und „SCHMUTZKI“ sind punkig antifaschistisch! Ihre Fans lieben sie deswegen und skandieren im Chor „Alerta, alerta, antifascista!“ und „Nürnberg AfD-frei!“ Für Zugabenrufe gehen sie gleich gar nicht von der Bühne sondern schwenken umjubelt auf eine vielumjubelte Ehrenrunde mit dem „Sauflied“ und insbesondere „Erinner‘ Dich mal“ ein, dem ultimativen Mitsing- und Zusammenhaltslied. „SCHMUTZKI“ sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen, wenn sie mal um’s Eck spielen! Ein Erlebnis sondergleichen! Auch optisch! Ein über die Bühne fetzendes Motiv mit vielen Grimassen und ausschweifender Gestik, wie von Bassist Dany Horowitz, wünscht sich jede Fotolinse, um mitzuschwenken und mitzuschwitzen. (Bernd Schweinar)
Eine vor Begeisterung besonders lange Fan-Bilderstrecke hier: https://www.allmusic.de/bildergalerie/schmutzki/


