Hinter Viic Woods steckt die schwedische Singer/Songwriterin Victoria Skoglund. Wer der skandinavischen Musikszene kundig ist, kennt die Künstlerin von ihrer Arbeit mit Audrey und Mire Kay. Über zehn Stücke hinweg erforscht das Album die Spannung zwischen linearen, beschleunigten Systemen moderner Lebensrealitäten und den langsameren, zyklischen Rhythmen gemeinsamen Lebens auf der Erde. Die Songs bewegen sich zwischen Intimität und Dringlichkeit, zwischen Zerbrechlichkeit und Vorwärtsbewegung. Menschliche Emotionen werden dabei stets im Dialog mit ökologischer Realität gedacht -Öko-Pop sozusagen. Skoglund hat eine warme unaufgeregte Stimme, die Arrangements sind meist verhalten, haben griffige Gitarren, warme Synthi-Sounds und ein zupackendes Schlagwerk. Stücke wie „Not Impossible“ oder „When, Now“ öffnen sich Richtung Indie-Rock und haben ordentlich Drive. Valerie Melina, Sharon Van Etten, Angel Olsen oder Slow Husky könnten Referenzpunkte sein. (Aloaded) HuSch
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https://youtu.be/26WLwM7n7hw?si=445qtuZRJqPvZcen


