Udo Dirkschneider brachte das ausverkaufte Airport am 9. Januar zum Abheben. Der Schimanski des Metal, das Arbeiterbündel auf den Stimmbändern enttäuschte seine auch von sehr weit angereisten Fans nicht. Mit inzwischen bald 74 Jahren hat der ehemalige „Accept“-Sänger bewiesen, dass er immer noch als Kraftpaket jede Bühne rocken kann. Andere haben ihm mal eine „Reibeisenstimme“ attestiert, aber er kann es einfach, kann Kraft und Volumen auf die Gleise setzen. Und vom „Fast As A Shark“-Aufkick bis zum „Burning“-Finale ließ er quasi nichts aus. Die Setlist liest sich wie ein Parolenbuch, das auch von den stimmgewaltigen Fans mitgesungen wurde. „Living For Tonite“, „Midnight Mover“, „Breaker“, „Flash Rockin‘ Man“, „Metal Heart“, „Breaking Up Again“, „Balls To The Wall“, „London Leatherboys“, „Fight It Back“, „Head Over Heels“, „Losing More Than You’ve Ever Had“, „Love Child“, „Turn Me On“, „Losers And Winners“, „Guardian Of The Night“, „Winter Dreams“, „Princess Of The Dawn“, „Up To The Limit“ und „Burning“. Mit einer Klasseband um den langjährigen Bass-Buddy Peter Baltes konnte auch bei Eis und Schneehemnissen nichts schief gehen. (Text + Fotos: Bernd Schweinar)

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