Das Cover-Artwork des Londoner Trios ist so geheimnisvoll wie künstlerisch interessant und macht schon mal Lust sich hier hinein zu fuchseln. Was dann ertönt ist nicht minder seltsam und spannend zugleich. Zu einer Mischung aus Trip-Hop, Electronica, Ambient, Alternative, R&B, Dance-Punk und Techno rezitiert Ella Harris teils mit verfremdeter Vocoder-Stimme Texte zu Themen wie Angst, Verlust und Desillusionierung. Dazu passt dieses karge, reduzierte, unterkühlte Klanggerüst digitaler Sound-Texturen und Samples hervorragend und sorgt nachhaltig dafür, dass es keinesfalls kuschelig wird. Underworld, Björk, Dry Cleaning, bdrmm mögen als Referenzen herhalten. (Cargo) HuSch
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https://youtu.be/NCq77xVMvcY?si=eveJNCpBd_4r_-rX


