Benannt hat sich die Kapelle aus Neuseeland nach ihrer Sängerin Elizabeth Stokes. Süßen Lärm verbreiten ansonsten noch Gitarrist Jonathan Pearce, Bassist Benjamin Sinclair und Schlagzeuger Tristan Deck. Für das Rolling Stone Magazin sind sie damit “One of the greatest indie-rock bands of their time.” Naja, immerhin nicht DIE größte Band, denn was hier so aus den Boxen dröhnt ist wirklich ordentlich gemacht, aber das Rad wird dabei nicht neu erfunden. Beth Stokes legt sich mit viel Empathie in ihre semiakustische Balladen, meist fährt sie aber ordentlich die Krallen aus, die Kollegen nehmen den Drive auf und poltern juvenil und euphorisch dazu. Existenzieller Schwindel ist das Hauptthema auf ihrem vierten Album, den beleuchten sie wortgewaltig in all seinen Facetten. Nach den Chills, Tall Dwarffs und The Clean endlich mal wieder etwas wirklich Gutes vom anderen Ende der Welt -die überwertete Lorde mal außen vor gelassen und Crowded House fühlen sich ja eher im Pop wohl. (Anti) HuSch
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https://youtu.be/-KACt6YhOyY?si=8K0EZIf8nySjXHuf