Paweł Pawlikowskis in Cannes ausgezeichnetes epochales Meisterwerk VATERLAND begleitet Thomas Mann und seine Tochter Erika auf eine emotionale Reise durch das zerstörte Deutschland. Der Film wurde mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet. Seine Deutschlandpremiere feierte VATERLAND als Eröffnungsfilm des 43. FILMFEST MÜNCHEN.

Eine Reise in die Heimat, die im Gedächtnis bleibt. In eindrücklichen Bildern erzählt VATERLAND von der Rückkehr des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann und seiner Tochter Erika Mann in ein Deutschland in Trümmern. Im Jahr 1949, anlässlich des 200. Geburtstags von Johann Wolfgang von Goethe, besuchen die beiden aus dem amerikanischen Exil kommend erstmals wieder ihre zerstörte Heimat. Ein emotionaler Roadtrip, der sie von Frankfurt am Main bis nach Weimar führt. Mit den preisgekrönten Schauspielern Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow, Joachim Meyerhoff, Fritzi Haberlandt, Milan Peschel und Enno Trebs vereint der Film eine deutsche Star-Besetzung. Es ist der achte Film des Filmemachers Pawlikowski, der sein einzigartiges Gespür für große Geschichten in der europäischen Nachkriegszeit abermals unter Beweis stellt. Wie bereits in seinen früheren Filmen erweist sich Paweł Pawlikowski als Meister des verdichteten Erzählens. Seine scharfsinnige Inszenierungskunst erzählt nicht nur die Familiengeschichte eines großen Autors, sondern auch von dem Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Politik, und davon, wie sich dieses Spannungsverhältnis tief in die Genese der deutschen Nachkriegsgeschichte eingeschrieben hat und bis heute nachhallt.
Bundesweiter Kinostart am 3. September 2026 – auch in Regensburg (Regina, Wintergarten Kino im Andreasstadel).


