powerconcerts
turmtheater

Edmund

Kritik zum Konzert am 1. August beim Schlosspark-Festival in Schwarzenfeld

Legitime Nachfolger von STS

Gar leiwand war der Auftritt des AustroPop Duos Edmund mit ihrer richtig starken Begleitband. Die knapp zwei Stunden im fast ausverkauften Schliossgartenfestival in Schwarzenfeld vergingen wie im Flug und begeisterten das extrem textsichere Publikum mit feinsten zweistimmigen Gesang von Markus Kadensky und Roman Messner, die die Band vor zehn Jahren gegründet hatten. Die extrem eingängigen Songs, mit guten Texten versehen, handeln von Freundschaft, Liebe, Spass und rockten auch dank des wirklich versierten Mannes an der Gitarre auch das eine oder andere Mal, wenn er mal herzhafter in die Saiten griff (u.a. bei „Was wirklich wichtig ist“) und sich ein knackiges Solo aus den Rippen schnitt. Songmäßig gab es dann einen recht umfangreichen Querschnitt aller vier Alben, die bis dato erschienen sind: „Freindschoft“, „Leiwand“, „Fein“ und „Legende“ inklusive etlicher, hauptsächlich in Österreich ausgekoppelter Singles wie „Prinzesssin“, „Freindschoft“ oder auch „Ois Freind wirst bleibm“, die man früher teilweise auch bei uns schon im Radio zu hören bekam. Die legitimen Nachfolger von STS würde ich mal sagen. Das rund 30 minütige Vorprogramm bestritt der ehemalige Stamania (Platz 3) Kandidat Holza aus Niederösterreich mit seinen beiden Mitmusikern am Bass und Schlagzeug und bot dabei gut 30 Minuten Reggae, Dancehall und Pop mit viel Akkorden, ab und zu auch mal schrameligen Gitarren, und zum Schluss solo nur mit der Akustischen, der eher Fans vom Oimara zusagen dürfte. Dem Großteil des Publikums gefiel es jedenfalls recht gut im Gegensatz zu mir. Wen es interessiert, der checkt mal bei YouTube das recht aktuelle Video zu „Grantig“. (HJH)

Edmund

Holza