Ein Beduine ist ein arabischer Nomade. Die armenische Syrerin Azniv Korkejian hat den Künstlernamen Bedouine gewählt um auch auf das Schicksal ihrer durch den Krieg in alle Winde verwehte Familie aufmerksam zu machen. Auf ihrem aktuellen Album wird das auch textlich verarbeitet. Musikalisch wählt sie die Sprache des Folk. Den kleidet sie aber höchst vielfältig aus, nimmt dabei Bezug zu so unterschiedlichen Künstlern wie Todd Rundgren, Karen Carpenter oder Carole King. So klingen diese Melodien mal üppig-verspielt, mit Bläsern und Streichern jeder Couleur angereichert, mal intim nach Klavier- und Chamber-Folk. Die New York Times wittert in der Singer/Songwriterin bereits eine “future legend”. Da könnte sie durchaus Recht behalten. (Thirty Tigers) HuSch
*****
******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal
https://youtu.be/ZbT3IdzpjJw?si=n6_ZQ1D5_PPFG0i7


