altemaelze

Romanticize the Dive

Metric

Gutes aus Kanada

Im autobiographischen Opener, „Victim Of Luck“ blickt Emily Haines zurück auf die über 20-jährige Karriere der kanadischen Indie-Rocker und -Poper. „Now who have I become, trash that mirror let my black mascara run.” Es gab Höhen, es gab Tiefen, die Kapelle hat sich letztendlich durchgesetzt und geht in Kürze mit den geschätzten Kollegen von den Stars und Broken Social Scene auf große Nordamerika-Tournee. Da würde man gerne dabei sein. Aber jetzt erstmal zum neuen Album: „Das gesamte Album handelt von der Romantik eines nicht ganz perfekten Lebens. Es geht darum, die Maske der Selbstbewusstheit und Eitelkeit fallen zu lassen“, sagt Emily Haines selbst. Indie-Rock, Alternative, Metric setzen inzwischen vermehrt auf Synthi-Pop und Post Wave, der Sound gerne ein wenig „romantisch“ verklärt oder aber betont cool und distanziert gehalten. Treibende Synthesizer stehen im Vordergrund, weniger klassische Gitarrenlastigkeit der frühen Tage. Der Beat ist eher geradlinig und hypnotisch, gut tanzbar, aber mit einer leicht distanzierten Atmosphäre und die klare, leicht kühle Stimme von Emily Haines gibt dem Ganzen eine elegante, fast fragile Note. (Thirty Tigers) HuSch

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

https://youtu.be/LxJ2-rIUtj0?si=2G_mS4b9tkb0Ee-t