Glenn Donaldson, der Mann hinter dem Projekt „The Reds, Pinks And Purples“ hat ganze acht Monate an seinem neuen Album, dem bereits Neunten in nur sechs Jahren geschraubt, es ist trotzdem nicht überkandidelt produziert und/oder kopflastig geworden. Er singt wie immer von sich selbst und das kann ganz unterhaltsam sein, denn diese Probleme können auch ganz oft deine eigenen sein. Die Musik dazu ist etwas traumverloren, viel Akustisches findet hier zu Wolkenkuckucksheim-Melodien zusammen die wie im Traum vorbeiziehen. Seine Stimme klingt immer etwas dramatisch, sehnsuchtsvoll, wehmütig, intim, leicht brüchig und melancholisch als wolle er Dir etwas ins Ohr flüstern. Diese Art von Musik ist etwas aus der Zeit gefallen, erinnert an die 80er und Bands wie Felt, The Go-Betweens oder die Magnetic Fields. Man kann sich darin verlieben. (Cargo) HuSch
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https://youtu.be/FoRLCdRIkFY?si=GD_oF2Z_wcnKUkJS


