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Theater Regensburg – „Freiheit“

Präsentation des neuen Spielplans für die Saison 2026/2027 am 20. März

In der Spielzeit 26/27  möchte das Theater seine Besucher einladen, mit ihnen die Freiheiten zu feiern und zu verteidigen.

Unter dem Motto „Freiheiten“ präsentierte das künftige Staatstheater Regensburg den Spielplan für die nächste Saison. Mit nicht weniger als 24 Neuproduktionen soll dieses Oberthema bearbeitet und bespielt werden.

Die Frage nach der Bedeutung von Freiheit stellt Intendant Sebastian Ritschel an den Anfang der Veranstaltung. Freiheit sei kein stabiler Zustand, sondern ein fragiler Begriff, der beständig neu verteidigt, bearbeitet werden muss und der Mut zur Haltung erfordert.

Diese Haltung findet sich auch im neuen Spielplan wieder. So setzt der Plan für das Schauspiel, neu unter der Leitung von Barbara Bily, auf Stücke, die per se bereits Freiheiten definieren: „Der geteilte Himmel“ von Christa Wolf beispielsweise, der die Bedingungen in der damaligen DDR thematisiert, „Die Ehe der Maria Braun“ nach dem Film von R.W.Fassbinder oder „Kleiner Mann, was nun“ nach dem Roman von Hans Fallada, um nur einige zu nennen.

Das Musiktheater setzt wieder auf den Kurs „mehr Neues als Bekanntes“, das letztlich auch ein wichtiges Argument für die Auszeichnung zum Staatstheater war. Ein Highlight dürfte die europäische bzw. deutschsprachige Erstaufführung des Musicals „Lempicka“ werden, die am 29.Mai 2027 Premier feiern wird. Weiteres „Neues“ ist die Oper „Król Roger“ im September, und besonders empfohlen wurde „Der geheime Garten“ (UA) als Familienstück im Dezember.

Insgesamt warten 24 Premieren, darunter sieben Uraufführungen und eine Europäische Erstaufführung, insgesamt 24 Konzerte, davon acht Philharmonische Konzerte, einige Wiederaufnahmen sowie ein vielseitiges Programm aus Extras und Sonderveranstaltungen des mehrfach preisgekrönten Hauses in der kommenden Saison auf die Zuschauer. Es wird auch wieder einen Sommernachtsball geben und zum Saisonabschluss verlässt das Philharmonische Orchester für das Event KLASSIK IM JAHNSTADIUM den vertrauten Konzertsaal.

Neben den Neuinszenierungen kehren beliebte Produktionen zurück: Bereits im Oktober 2026 wird das Erfolgsmusical „Come from Away“ wiederaufgenommen. Ebenfalls im Oktober kehrt Leonard Bernsteins Comic-Operette „Candide“ zurück nach Regensburg, nachdem die Produktion zuletzt als Gastspiel am Theater Lübeck zu sehen war. Zudem steht eine Wiederaufnahme von Jason Robert Browns „The Last Five Years“ auf dem Programm.

Es gibt also wieder viel zu sehen und zu erleben im neuen Staatstheater. Am 6. Mai ist übrigens die festliche Verleihung des Titels geplant. Das Buch zur neuen Spielzeit liegt ab sofort in allen Spielstätten aus. Auf der Website des Theaters kann man das Spielzeitbuch auch online durchblättern. (arm)