Die Musikerin aus Lausanne hat nach 14 Jahren Violine-Studium während der Pandemie ins Rock- und Pop-Fach gewechselt. Das war keine schlechte Entscheidung, denn dieses Album über Selbstakzeptanz und -findung ist vor allem ob seiner Vielseitigkeit gut hörbar. Man könnte hier natürlich auch die mangelnde Stringenz beklagen, denn unterschiedlicher als z.B. der peitschende, agitatorisch vorgetragene Titel-Song und die gleich darauf folgende, watteweiche, sanft gehauchte Essence von „Untitled Love Song“ mit Violin-Einsatz könnte der Unterschied nicht sein, ja wäre da nicht diese tolle Stimme zwischen Phoebe Bridgers und Angel Olsen, die dann doch diese interessante Platte zusammen hält. (s/r) HuSch
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https://youtu.be/uT7LijtCN2Q?si=32eWov-E-9QDMyow


