altemaelze

Imaginary Borders

Josh Island

Ein Singer/Songwriter & everybodys darling

Der Luxemburger Singer/Songwriter lebt inzwischen in Athen, so heißt der Eröffnungssong auch getreu der griechischen Sage „Artemis“. Die Göttin der Jagd, der Jungfräulichkeit, des Waldes, der Geburt und des Mondes sowie die Hüterin der Frauen und Kinder hat aber mit den restlichen Songs nichts zu tun, hier geht es vielmehr um Mut, Sehnsucht, Unsicherheit, Liebe, Freiheit, Widerstandskraft und geteilte Hoffnungen. Josh Island wählt dazu einen Mix aus Indie-Folk und Pop-Rock, hat nichts gegen Hymnen einzuwenden, begnügt sich aber auch mal mit einem simplen Lullabye. Das klingt alles „furchtbar“ eingängig und gefällig, so Richtung Schwiegersohn-Pop mit einer Träne am Revier -will man Böses über diesen anrührenden Liedzyklus sagen. Dabei haben viele dieser Songs trotz ihrer Eingängigkeit Herz & Tiefe. Passenger, Goldkimono, John Mayer und auch Jason Mraz lassen grüßen. (Independent) HuSch

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https://youtu.be/_fyFvbKAc3A?si=TBjZ13dmwCbuIXxK