altemaelze

Win Win

Fenne Lily

Leise Töne aus dem Moloch NY City

Auch nach einem Umzug von England nach New York und dem Ende einer Beziehung bleibt die Singer-Songwriterin ihrer Vorliebe für leise Töne, melancholische Stimmungen und emotionale Zwischentöne treu. Zwischen Indie-Folk und zurückhaltendem Alternative Pop erzählt sie von zwischenmenschlichen Verwicklungen, Unsicherheiten und der Schwierigkeit, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Ihre fragile, gelegentlich fast beiläufig wirkende Stimme erinnert an Phoebe Bridgers oder Julien Baker, ohne deren emotionale Dramatik zu suchen. Die Arrangements sind sparsam, aber keineswegs eintönig, die Melodien schleichen sich eher ins Ohr, als dass sie sich dort aufdrängen. Wer hier allerdings auf große Überraschungen oder musikalische Ausbrüche hofft (warum auch?), wird vergeblich warten. Manchmal ist weniger eben mehr. Manchmal aber auch einfach nur weniger. (Nettwerk) HuSch

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