Die niederländischen Schwestern Sarah und Julia haben ein Faible für jene Sorte Folk, die nicht laut werden muss, um hängen zu bleiben. Auf ihrem Debüt treffen fein gezupfte Gitarren, warme Streicher und wunderbar ineinanderfließende Stimmen auf Songs über Verlust, Sehnsucht und die Unsicherheit des Erwachsenwerdens. Aufgenommen wurde weitgehend live in Woodstock mit Produzent Phil Weinrobe, der auch mit Big Thief und Adrianne Lenker gearbeitet hat. Man hört Joni Mitchell, ein wenig Big Thief, vielleicht auch The Staves – aber nie so deutlich, dass es nach Kopie klingt. Besonders „Wishing Stone“ und „Therapist’s Daughter“ besitzen diese seltene Mischung aus Zerbrechlichkeit und melodischer Selbstverständlichkeit. Ein leises, wunderschön altmodisches Album, das lieber berührt als beeindruckt. (Nettwerk) HuSch
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