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Riders Of The Setting Sun

Wayfarer

Der wilde Westen wie er (wahrscheinlich) wirklich war

Der Wilde Westen war selten so finster. Die aus Denver stammenden Wayfarer haben ihre Black-Metal-Wurzeln weitgehend hinter sich gelassen und verbinden düstere Americana mit Post-Punk, staubigem Folkrock und beinahe cineastischer Dramatik. Zwischen bedrohlichen, metallisch hallenden Gitarren, melancholischen Melodien und gespenstischer Atmosphäre entstehen Klanglandschaften, die an die dunklen Welten des frühen Nick Cave, 16 Horsepower oder Wovenhand erinnern. Dass mit David Eugene Edwards und Munly J Munly zwei ausgewiesene Spezialisten des musikalischen Abgrunds mitwirken, passt bestens ins Bild. Das ist eigenwillig, intensiv, gelegentlich sperrig, aber voller Atmosphäre und überraschender (dystopischer) Schönheit. Musik für einen Western, in dem schon der Sonnenaufgang nichts Gutes verheißt. (Metal Blade Records) HuSch

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