Mike Rosenberg ist der Passagier und der hatte sich ein paar Jahre Auszeit genommen, schließlich ist man ja auch Vater geworden. In sein Songwriting hat das natürlich Einfluss genommen, seinen Sound hat es nicht verändert. Hymnischer Folk trifft auf Americana trifft auf Pop, das spannende Spiel mit Dynamik, mit laut & leise beherrscht der Singer/Songwriter besser als die meisten Kollegen -und macht seine Alben damit auch für Hörer abseits des Mainstream interessant. Den Rest hat er mit seiner markanten, hohen, leicht angerauten, mit nasalem Timbre „veredelten“ Tenorstimme die gelegentlich fast ins Falsett kippt, die zwischen melancholischem Flüstern und überraschend kraftvollen Ausbrüchen pendelt, eh in der Tasche. Cat Stevens, James Blunt und Paolo Nutini sind hier recht nah. (Bertus) HuSch
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