Fängt supercool an und franst dann mit weiterem Fortschreiten etwas aus. So könnte eine Kürzest-Kritik für das aktuelle Album des Alternativ-Rock-Trios Godzilla in the Kitchen lauten. Aber bitte, hier noch etwas Unterfütterung: der erste Track „Nothing For None“ ist eine gewaltige Melange aus Alternative-, Stoner-, Progressive- und Hard Rock, die wuchtig und mit überraschenden Twists aus den Boxen quillt. Es geht dann auch bei den folgenden Songs durchaus noch recht gefällig weiter, bis es dann hinten raus leider ein bisschen beliebig dahin trimselt. „Trimseln“ war übrigens einst die Lieblingsvokabel von Bassgott Dimitri Cockoff Anfang der 90er. Aber ich schweife ab: trotz einiger verschmerzbarer Schwächen in der Nachspielzeit ist Godzilla in the Kitchen ein starkes Album gelungen, dem man durchaus mal das eine oder andere Ohr leihen sollte. (Tonzonen) aha
*****
******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal


