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Beyond the Black

Beyond the Black

Gute Show!

Beyond the Black rockten Samstagabend das sehr gut gefüllte, aber bei der bekannten Band erstaunlicherweise nicht ausverkauften, Airport. Und ja rockte. Kein Vergleich zum aktuellen, eher poppigen Studioalbum. Hier regierte die Double Bass Drum, auch wenn ich das teilweise getriggerte Schlagzeug eher so semi fand. Aber ich ziehe meinen Hut vor dem starken Aushilfsdrummer, der den erkrankten regulären Schlagzeuger sehr gut ersetzte. Die beiden Gitarristen schnitten sich formidable Soli aus den Rippen, den Growlgesang hätte ich nicht gebraucht, und die Basslinien drückten auch ganz gut. Und über den Gesang von Jennifer Haben muss man nichts schreiben. Schade, dass manche Komponente vom Band kam wie die Keyboards, Gastgesänge oder mitunter Akustikgitarrenparts, erstaunlich denn später war dann doch plötzlich eine auf der Bühne und wurde gespielt bei „Raven“. Die Setlist war gut gemischt, wobei der Fokus natürlich mit gleich elf Songs auf dem ersten „Songs of love and Death“ und dem letzten Alben „Break the Silence“. Der Rest verteilte sich dann auf alle anderen Scheiben der Band. Eher ungewöhnlich, aber erfreulich und kein Song fiel ab. Ruhige Momente gab es nur bei „Ravens“ und einem Synth Medley. Starke 90 Minuten, bei der dann nicht nur diverse Singleveröffentlichungen zu hören waren, wie z.B. „Heart of the Hurricane“, „Break the Silence“, „In the Shadows“ oder „The Art of being Alone“ sondern auch starke Albumnummer wie „The Flood“, „Let there be rain“, „When Angels fall“ oder der Konzertrausschmeisser „Hallelujah“, der fast schon Thrash Metal war vom Härtegrad her, aber natürlich ohne die ganzen Gastsänger. Die Vorband Setyoursails gefiel dann dem Publikum mehr als mir. Metalcore gepaart mit Modern Metal und etwas Pop ohne Gitarrensoli, aber einer starken Sängerin die mich an Alissa White Gluz erinnert. Nicht meine Baustelle, aber das Limb Bizkit Cover „Break Stuff“ sowie die drei eigenen Songs „Bad Company“, „Best of me“ und „In my head“ mit etwas mehr Pop und Melodie im Chorus sagten mir dennoch zu. Die 50 Minuten waren somit keine komplett verschwendete Lebenszeit. Dennoch nichts, was ich mir ins CD Regal stellen würde. Setlists zum Nachlesen wie immer bei setlist fm wen es interessiert. (HJH)

Beyond the Black

Setyoursails