altemaelze

The Way You Talk Reminds Me Of Home

Bluai

Einmal kein Art-Pop aus Belgien

Die Belgier sind ja bekannt, interessanten Indie-Rock jenseits der Spur zu können. dEUS um nur ein Beispiel zu nennen. Bluai gehen da konventioneller vor, verbinden amerikanisch geprägten Gitarrenrock mit eingängigen Melodien, einer Prise Folk und jener unaufgeregten Melancholie, die schon das Debüt „Save It For Later“ ausgezeichnet hat. Die elf Songs handeln von Erinnerungen, Veränderungen und der schwierigen Frage, was Heimat eigentlich bedeutet. Musikalisch bewegt sich das Trio zwischen dem melodischen Indie-Rock von Alvvays, der lässigen Direktheit von The Beths und gelegentlichen Anklängen an die frühen The Cranberries. Dabei stehen weniger ausgefallene Arrangements als vielmehr gutes Songwriting und die natürliche Präsenz von Sängerin Catherine Smet im Mittelpunkt. Produziert von Isabel Gracefield und innerhalb von nur fünf Tagen weitgehend live in den Londoner RAK Studios eingespielt, setzt die Band auf Spontaneität statt Perfektion. Die Melodien sitzen, die Gitarren klingen wunderbar, die Songs gehen ins Ohr. Nur den einen oder anderen überraschenden Umweg hätte man sich auf dieser ansonsten ausgesprochen angenehmen Reise durchaus gewünscht. (Unday Records) HuSch

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

https://youtu.be/M706UZCemHw?si=ouK8yq2H1DOmS8A