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Lener

Kritik zum Konzert am 23. Oktober in der Alten Mälzerei in Regensburg

Ziemlich super!

Die Süddeutsche Zeitung schrieb vor ziemlich genau zwei Jahren über Lener, dass ihre Songs „entschlossen, lässig und rastlos“ klingen. Magdalena Haslberger hat sich diesen Künstlernamen gegeben, um im Web leichter aufzufinden zu sein. Aus der Hallertau stammend hat sie einen langen Anlauf genommen, dass sie heute ihre Gefühle in laute Gitarrentöne umformulieren kann. Ihr Instrument lernte sie von der Pike auf, sie versteht sich auf Klassik ebenso wie Jazz. Bereits mit zwölf Jahren gründete sie gemeinsam mit ihrer Schwester Sophie die Band „SweetLemon“. Da boten sie noch eine Mischung aus Indiepop und Jazz. In ihrem Proberaum, der in einer Scheune am Waldrand unweit von Freising untergebracht war, entdeckte sie dann ihr Herz für Indie-Rock. Das war auch der Grund, weshalb sie sich komplexen Akkordfolgen zu verweigern begann und stattdessen den Lautstärkeregler auf volle Pulle drehte. Heute, mit 28, stürzt sie sich mutig in den Trubel und sagt auch nicht nein, wenn die Alte Mälzerei bei ihr anruft und fragt, ob sie nicht einspringen möchte, beim PUSH 6. Was sich übrigens als kluger Schritt erwies: Denn am Freitagabend, da eroberte sie mit ihren drei Bandkollegen den Club im Sturm. (Peter Geiger)