Das neue Album der französische Künstlerin, Songwriterin, Komponistin, Performerin und Stimmforscherin, das als Triptychon konzipiert und über einen Zeitraum von mehr als fünfzehn Jahren – dem Alter ihres ältesten Sohnes – aufgenommen wurde, entfaltet sich in drei Kapiteln, in denen Camille die Verbindungen zwischen Mutterschaft, Weitergabe und Schöpfung erforscht. Der gewählte Albumtitel ist zum einen schön hintergründig und gewitzt, zum anderen wird er auf dem Album-Cover von einer stillenden Mutter in Szene gesetzt -was auch gelungen ist. Die Musik? Schwer zu fassen, liegen diese sympathischen, kokett auf französisch gesungen Lieder irgendwo zwischen Kate Bush, Robert Wyatt, Laurie Anderson- und Jaques Brel. Art-Pop der unangestrengten Art. Muss wohl an der guten Muttermilch liegen. (Because Music) HuSch
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https://youtu.be/0jcJNlsoLeM?si=4HBrK9EmSUVPvxGF


