KANAAN – der Rezensent denkt unwillkürlich an den legendären Track auf dem ersten AMON DÜÜL II-Album; das gleichnamige norwegische Trio, bestehend aus Ask Vatn Strøm (guitars, percussion, oscillations), Ingvald André Vassbø (drums, percussion) und Eskild Myrvoll (bass, synth, mellotron, guitar) ist zwar auch durchaus in psychedelischen Gefilden beheimatet, aber doch um einiges heavier unterwegs. Seit 2018 veröffentlicht das Trio Releases, mit „Kanaan“ erscheint das zehnte Werk zum zehnjährigen Bestehen der Band: Ein von der ersten bis zur letzten Sekunde in Kopf und Beine gehendes Gebräu aus Psych- und Hard-Rock mit jazzigen Elementen (allerdings stets mit Distortion-Regler auf zehn). Auch wenn’s mal etwas ruhiger wird (beispielsweise zu Beginn des knapp vierzehnminütigen „Ouroboros“) ist dies lediglich ein „Atemholen“ bevor das Gitarrengewitter wieder losbricht. Musik, bei der die Haare nach dem Anhören des Albums fünf Zentimeter gewachsen sind – großartig! (Jansen Records) TheRealPal
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