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You Are Not A Ghost Anywhere: Heart

Joseph Arthur

Einst eine Entdeckung von Peter Gabriel

Einst wurde der Singer/Songwriter von Peter Gabriel entdeckt und von ihm gefördert. Längst hat sich Arthur frei geschwommen und etabliert, „Heart“ ist nach dem Vorgänger „Faith“ der zweite Teil einer im Dezember mit „Fight“ endenden Trilogie. Joseph Arthur: „Auf den Pfaden des Glaubens („Faith“) finden wir unseren Weg zurück zum Herzen („Heart“). Oder vielleicht werden wir zum ersten Mal darin geboren. Bei mir geschah dies durch meine Tochter. Sie weckte etwas in mir, das zuvor noch nie geweckt worden war. Sie brachte mein Herz zur Welt. ‚Grateful‘ und ‚Simple Light on Heart‘ wurden direkt für sie geschrieben. Es sind Liebeslieder, aber keine romantischen. Sie handeln von einer Liebe, die im Dienst am anderen entsteht. Wo das Ego keine andere Wahl hat, als sich zurückzuziehen und das Beste zu geben, was man hat, in dem Wissen, dass es niemals genug sein wird. Das ist für mich das Herz. Sein Puls. Sein Lebensblut. Durch den Glauben erwacht das Herz. Es findet eine Liebe, die niemand allein erreichen könnte.“ Musikalisch bewegt der Multi-Künstler -er malt auch und schreibt Poesie- weit weg von üblichen Singer/Songwriter-Pfaden und stattet seine Lieder teils üppig mit Streichern und ausufernden Arrangements aus. Seine brüchige, leicht näselnde Stimme bleibt dabei das eigentliche Ereignis: irgendwo zwischen Mark Lanegan, Jeff Buckley und einem ziemlich ramponierten Peter Gabriel. Eine Platte für die Stunden, in denen draußen längst nichts mehr passiert – im Kopf dafür umso mehr. (Bertus) HuSch

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