Die Amerikaner von Afterlife sollten all denen munden, die ein Herz für eine Mischung aus Metalcore, Alternative Rock, Nu Metal und Rap besitzen. Das neue Album „The Pain that shapes us“ hört sich zumindest genauso an. Die 33 fett produzierten Minuten, es hebt einem die Kofferraumabdeckung hoch bei geringer Lautstärke, bietet Genretypisches. Eine Mischung aus melodischem Klargesang und eher Shouten, Breakdowns, viele elektronische Spielereien, keine Giarrensoli, dafür dicke Riffs und wenn es nötig ist auch mal Rap/HipHop Betas und Vocals. Die Drums hören sich eher nach Fear Factory an, aber ich habe schon Schlimmeres gehört. Wenn es mal richtig brachial zugeht, glaubt man fast einen neuen Slipknot Song zu hören: „More to Life“ und „Parasite oft he mind“ wären hier gute Beispiele. Ansonsten erinnert das Ganze doch eher nach härteren Linkin Park bzw. aktuellen Bring me the Horzion mit etwas Limp Bizkit oder auch In Flames um die 2010er Jahre. Leider gibt es mit „Vertigo“ und „Playing god“ zwei lahme, öde Nummer zum Skippen. Als Ausgleich und Wohltat für die Ohren auf der Habenseite gibt es dafür eine quasi Ballade und die beste Nummer auf dem Album „Empty“ sowie mit „Bite“ eine coole Rap/HipHop Nummer. Kann man hören, muss ich aber nicht haben. Somit gibt es nur vier Sterne. Fans des Musikrichtung könne/sollten hier dennoch mal reinhören und vergeben sicher etwas mehr Sterne. (Mascot) HJH
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