altemaelze

Inter:States

Elena Shirin

Von Wien in die Staaten und zurück

Es ist noch gar nicht so lange her, da reiste die Anfang Zwanzigjährige als Support Act für die New Yorker Kapelle Moon Hooch eineinhalb Jahre kreuz und queer durch die USA. Könnte gut sein, dass sie dabei ihre Einflüsse aus Neo-Soul, Alternative R&B und Trip-Hop zu ihrem ganz eigenen Ding zu bündeln begann, denn nach Wiener Schmäh hört sich diese Platte nicht gerade an. Klavier und Stimme treffen auf elektronische Texturen, Synthesizer und rhythmisch aufgeladene Beats. Dabei wird die Stimme zum vielschichtigen Instrument so wie sie einst Al Jarreau einzusetzen wusste. Auf einem Stück rappt als Gast Jahson the Scientist. Elena Shirin stellen Fragen nach Identität, Heimat, Grenzen und Zugehörigkeit – und nach der Möglichkeit, sich selbst immer wieder neu zu erfinden. Vielleicht ist Heimat weniger ein geografischer Ort als ein innerer Zustand -bei dem man sich wohlfühlt. (House of Larrikin) HuSch

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