Die Mischung aus verträumtem Indie-Folk und dezenter Elektronik auf seinem Debütalbum „Troubled Waters“ ließ vor ein paar Jahren aufhorchen. Bereits der Opener, „Young Hearts“ macht deutlich, dass ich hier einiges geändert hat, entstand er vor dem Hintergrund der Wiederwahl Donald Trumps und der politischen Angriffe auf hart erkämpfte Rechte von Minderheiten, darunter der LGBTQIA+-Community. Der Song ist eine kraftvolle Hymne an Rebellion und Authentizität und ermutigt dazu, gesellschaftliche Erwartungen hinter sich zu lassen und den Mut zu haben, man selbst zu sein. Damit steht der Song exemplarisch für einen Grundgedanken des Albums: die Suche nach Freiheit, Identität und echter Verbundenheit. Und dazu passt -neben ein paar verträumten Klängen- natürlich auch ein Mix aus Indie-Rock & -Pop mit ein paar giftigen Gitarren und treibenden Drums besser als betuliche Lagerfeuerromantik. (Bertus) HuSch
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